Die Ordination war als klassische Allgemeinmedizin-Wahlarztpraxis zu breit aufgestellt und behandelte Kinder, Erwachsene und Senioren mit typischen Standard-Einzelleistungen wie Erst- und Folgeordinationen, Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen. Sie war faktisch austauschbar: Viele Patienten kamen nur für Akutfälle – meist dann, wenn der Kassenarzt geschlossen hatte, etwa abends oder am Wochenende. Dadurch entstand kaum langfristige Patientenbindung, die Zahlungsbereitschaft blieb gering und der Umsatz war stark von einzelnen Terminen abhängig.